II. secret lost - des Rätsels Lösung

   
   
Eine Party-Telefonzelle, Gräber, die dir einen Drink ausgeben und ein zugenebelter Seniorentreff als Friedhofslocation: Ein bisschen Twin-Peaks-Skurrilität und Drei-Fragezeichen-Feeling hatte unser zweiter Secret Lost zu bieten. Wir freuen uns auch, dass letztendlich doch mehr bei den Rätsel-Aktionen im Vorfeld mitgemacht haben und kostenlos trinken durften. Und fragen uns doch, wie manche auf der Suche nach der Telefonzelle zwei Stunden rumirren konnten…

Party In The Cemetery



Die Debutsingle von M .Walking On The Water ist eines der vergessenen Lieblingslieder. Die aus Krefeld stammende Band, hatte Ender der Achtziger / Anfang der Neunziger Jahre ihre Hochphase. In letzter Zeit ist es etwas still um die Band um Band von Markus Maria Jansen geworden, obwohl letztes Jahr noch mal einen Album erschien.

Herr Hotter - temporärer Club - wir sind dabei

Immer zum Jahreswechsel gerät die Clublandschaft in Bewegung. Diesmal wird uns ein sehr undergroundiger Club in einem ehemaligen Bunker in der Innenstadt (Hotterstraße 10) beschert: Herr Hotter. Das ganze hat nur temporären Bestand (sehr Zeitgeist!) und wird sich in den nächsten Wochen wohl zu dem Geheimtipp entwickeln.
Die Macher des ehemaligen Kreuz16 bieten dementsprechenden Electro, House und Techno, aber Mittwoch sind alternative Gitarrenklänge angesagt. Organisiert vom Dorian Grey Magazine finden regelmäßig Konzerte statt mit anschließender Party.
Diesen Mittwoch sind "The KVB" live zu hören, anschließend werden die Dorian Gray DJs von Marc unterstützt. Eintritt 5 Euro.

lunastrom Installation an der Kunstebene der Drachenzähler

   
An den Abenden des 13., 14. und 20. Januar ist am Auer Mühlbach am Nockherberg die lunastrom Installation "Ein-Mann-Party" zu sehen und zu hören. Dort ist eine der Kunstebenen der Drachenzähler, die von jedermann ohne Einholung einer Genehmigung bespielt werden können. Sowas muss natürlich genutzt werden.
Nach drei Minuten Tanzen folgt außedem eine Überraschung...

Erste Factory Night 2012

Nachdem die meisten Silvesterfeiern erfahrunggemäß wieder hinter den Erwartungen lagen, sollte das neue Jahr nun endlich gebührend begrüßt werden: Mit der ersten Factory Night dieses Jahr! Am Samstag tanzen wir wieder zu Manchester Rave, Post-Punk, Twee-Pop, Shoegaze und aktuellem Underground durch die Nacht. Zur Feier des Transformationsjahres verlosen wir drei Gästelisteplätze gegen Support: Einfach lunaland auf facebook liken!

14.Januar 2012 / 10:15 Saturday Night
im 59:1 – Sonnenstr. 27, München
DJ Marc Zimmermann
-> so klingt's
Hier geht's zum Facebookevent 

lunaland best 2011



Wir haben das Jahresende abgewartet und resümieren dann auch mal: Hier sind die 23 unserer Meinung nach schönsten Songs, die uns 2011 beschert hat. Da wir sicher einiges vergessen haben, ist das jetzt die Gelegenheit für euch, die Kommentarfunktion unseres Blogs einzuweihen. Her mit euren Lieblingssongs 2011!

Wer das Ganze lieber hören als lesen möchte, sollte heute bei Daydream reinhören: Radio Lora (UKW 92,4), ab 22.10 Uhr, wie immer mit Toni & Marc.

lunaland beim Candy Club

    
    

Zur Abwechslung hat lunaland beim Queerbeats-Festival im Feierwerk nun mal das Hansa 39 bespielen dürfen. Es war ein sehr schöner Abend, der den meisten von uns allerdings fiese Fußschmerzen am nächsten Tag bescherte...

Veronica Falls Konzert im Hansa 39

    

Letzten Donnerstag gab es bei 13 Jahre Candy Club die Gelegenheit, Veronica Falls live und in Farbe spielen zu sehen. Da an dem Abend noch sieben weitere Bands spielten (unter anderem S.C.U.M - ziemlich cool!), waren Veronica Falls leider als erste dran und wurden doch von einigen verpasst. Edo sagt: "Es war eine angenehme Überraschung aber zugleich, aufgrund der zu kurzen Show, unvollendet.Höhepunkte waren natürlich "Bad Feeling" und "Found Love in a Graveyard", die auch schon während des Soundchecks unseren Lichtaufbau versüßten.

Post-Rock für Romantiker: King’s Daughters & Sons

Post-Rock muss nicht immer Metal-Ausmaße erreichen. Dank dem neuen Album der King’s Daughters & Sons können sich nun auch schreckhafte Persönlichkeiten, Romantiker und Singer/Songwriter-Fans dieser Musikrichtung nähern. Auf dem Album mit dem rätselhaften Titel "If Then Not When" gibt es sogar Gesang. So epochale Ausbrüche wie bei Mogwai oder Explosions In The Sky sind nicht dabei, stattdessen: Schwermütige Folkklänge mit Steigerungssucht, die sich nur punktuell zu Dramatik-Ungetümen aufbauschen. Sehr schön, besonders wenn’s draußen immer so dunkel ist.

Neues aus Indiefolk-Land: Stealing Sheep

Stealing Sheep machen auf ihrer EP "Noah & The Paper Moon" verhallten Folkpop mit Schellenkranz und okkulten Chorgesängen und wurden schon kräftig von Jarvis Cocker beworben. Die CocoRosie-Schwestern dürften eine große Inspiration gewesen sein, wenn man die süßen Stimmchen und dem Kinderspielzeug-Einsatz glauben darf. Das Mädchen-Trio aus Liverpool gibt sich aber weitaus mystischer, die Gitarren psychedelisch und die Melodien immer ein bisschen neben der Spur. Das Dabütalbum soll 2012 erscheinen, wir bleiben dran.

Atlas Sound

Nach Jahren der Nicht-Beachtung hat es Bradford Cox alias Atlas Sound nun wirklich geschafft: vom absoluten Geheimtipp zum Album der Woche in sämtlichen Medien. Das hört man gerne. Neben der tollen Musik können die Radiomoderatoren und Rezensenten zum Thema Cox ja auch so viel erzählen: Nach einer schweren Kindheit und zwei Todesfällen im engsten Umfeld leidet das angeblich asexuelle Musikgenie auch noch an dem ziemlich seltenen Marfan-Syndrom, das dafür sorgt, dass er wie ein Magersüchtiger mit Pergamenthaut aussieht. Nicht weniger interessant ist die Musik von Bradford Cox. Neben seinem Soloprojekt Atlas Sound führt er auch seit zehn Jahren Deerhunter an.

Am besten lässt sich „Parallax“, sein dritte Soloalbum, wie auch schon seine Vorgänger als verquerer, meist sphärischer Dreampop beschreiben, der diesmal etwas zugänglicher ausgefallen ist. Das klingt dann wie in "Te Amo" mal nach einer männlichen, britischen Björk oder im Titelsong und schockierend hittigem "Mona Lisa" sogar nach der Experimentierfreude der letzten MGMT-Scheibe (dessen Andrew VanWyngarden auch beteiligt war).

13 Jahre Candy Club mit lunaland-DJing

Ein anspruchsvolles und breit gefächtertes Programm bringt der Thomas von Queerbeat zum Jubiläum an den Start. Im Feierwerk werden am Donnerstag den 5.Januar 2012 (vorm Feiertag) drei Areas bespielt. Neben der Zombocombo im Orangehouse und dem klassichen Candyclub in der Kranhalle (live: Sizarr, Tubbe, Woodpigeon u.a.) ist das Hansa 39 das lunaland. Veronica Falls eröffnen den Abend, gefolgt von der vielgerühmten Liveshow von S.C.U.M. Nach einem ersten kurzen DJ-Intermezzo meinerseits werden Jeans Team die Halle rocken, ehe ich, unterstützt von Edo an den Videoreglern die Party in die frühen Morgenstunden tragen. Bei den Abstechern in Wien (6.1.) und Berlin (6. & 7.1.) sind wir aber nicht dabei.

13 Jahre Candyclub
Donnerstag 5.1.2012 - Einlass 20h / Beginn 21h
Feierwerk, Hansastr.39, München

Der Hit für zwischendurch: Gotye



Das wird wahrscheinlich das einzige Mal sein, dass dieser Satz auf diesem Blog steht: Hier ist die aktuelle Nummer eins der Singlecharts!
Mit normalen Instrumenten kann der Australier Wally De Backer nicht viel anfangen, weshalb er sich für ein interessantes Sample durch die obskursten Abteilungen der Second-Hand-Shops wühlt, nachts im Outback auf riesigen Klanginstallationen rumspielt oder sich die Mühe macht, eine Chromaharp aus dem Antiquitätenladen zu digitalisieren. Das Album zur Single, „Making Mirrors“, hat noch circa drei ganz nette Songs, der Rest ist mir persönlich dann doch zu Motown. Respekt jedenfalls für diesen angenehmen Megaohrwurm, wär doch super wenn das der Wiesn-Hit 2012 würde.